Deutschland macht dicht wird demnächst total verfilmt.


Schön wär’s. Beziehungsweise andererseits ja nun auch wieder nicht. Es gab zwar Verhandlungen mit namhaften Regisseuren, die wir hier nicht mittels Namensnennung noch namhafter machen dürfen, als sie eh schon sind, aber obwohl heutzutage kein Roman mehr stattfindet, ohne daß sofort irgendwer enorme Hörbücher und Bühnenfassungen draus schnitzt, ist bislang jede metamediale Bearbeitung von Deutschland macht dicht daran gescheitert, daß der Kamikäse sich unbedingt selber spielen wollte. Als nämlich sein Agent (bei einer namhaften Berliner usw.) versuchte, ihm zu erklären, daß das nicht geht, weil es ihn überhaupt nicht gibt und er nur eine erfundene Figur in einem staatsfeindlichen Bilderbuch ist, sprengte er den Agenten und sich selbst in die Luft, wie er das halt so macht. Jetzt wird der Kamikäse wohl eine ganze Weile brauchen, die Bruchstücke zu trennen, zu sortieren und wieder zusammenzusetzen. Überweisungen, Sachspenden und Kopfschütteln deswegen wären ziemlich nett.